Hörgeräte-Arten im Überblick

Ein älterer Mann im Beratungsgespräch mit einer Hörakustikerin

Welche Bauform passt, hängt von Ihrem Hörverlust, Ihrem Ohr und Ihrem Alltag. Ein Überblick über die gängigen Arten (u. a. wie sie auch in der Bundesbeihilfeverordnung aufgeführt sind):

Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO)

Das Gerät sitzt hinter der Ohrmuschel, der Schall gelangt über einen Schlauch oder Draht ins Ohr. Häufige Bauform, für viele Hörverluste geeignet. Varianten mit Hörer im Gehörgang sind möglich.

Im-Ohr-Geräte (IdO)

Das Gerät sitzt in der Ohrmuschel oder im Gehörgang und wird meist individuell geformt. Ob ein IdO-Gerät für Sie infrage kommt, hängt u. a. von Gehörgang und Hörverlust ab.

Weitere Formen

Knochenleitungsgeräte, CROS-Lösungen (bei einseitiger Taubheit) und Tinnitus-Kombigeräte kommen in besonderen Fällen zum Einsatz.

Akku oder Batterie?

Viele Geräte gibt es mit Akku und Ladestation oder mit Wechselbatterien. Beides tragen Erwachsene als laufende Kosten selbst.

Was übernimmt die Kasse?

Die Bauform allein entscheidet nicht über die Kostenübernahme. Der Hörakustiker muss Ihnen eine Versorgung ohne Aufzahlung anbieten (gesetzliche Zuzahlung 10 € pro Gerät). Für Zusatzausstattung zahlen Sie ggf. einen Eigenanteil.

→ Kosten im Detail

Häufige Fragen

Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Ob und welche Hörgeräte für Sie infrage kommen, klären HNO-Ärztin/-Arzt und Hörakustiker im Einzelfall. Stand: Oktober 2026.

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